Messerfertigung

 

Die Schärfe eines Messers hängt nicht nur von der Form seiner Schneidkante ab, sondern auch von der Qualität des Stahls, die maßgeblich bestimmt, wie der jeweilige Stahl bearbeitet werden kann. Zudem muss die Wate auch dauerhaft stabil und korrosionsbeständig bleiben um den Ansprüchen des Verwenders gerecht zu werden. Um dies zu erreichen, verarbeitet ZWILLING nur ausgewählte Ausgangsmaterialien in besonderen und aufwendigen Verarbeitungsprozessen sowie unter strenger Qualitätskontrolle.

Es gibt bei ZWILLING vier verschiedene Fertigungsarten:


SIGMAFORGE®


Traditionelle Schmieden


Gestanzte Messer


Mehrlagenstahl


Auf die richtige Materialhärte kommt es an: Ist der Stahl zu weich, wird das Messer schnell stumpf. Ist er zu hart, kann das Messer leicht brechen. Um den optimalen Härtegrad zu erreichen, hat ZWILLING den Vorgang des Härtens optimiert.   

Härteverfahren

 

FRIODUR®

ZWILLING hat den Arbeitsvorgang des Härtens optimiert. Mit FRIODUR® werden Waren gekennzeichnet, deren Stahl diese spezielle Eishärtung erfahren hat. Der Prozess durchläuft vier wichtige Schritte der Wärmebehandlung:

  • 1. Erwärmung des Stahls auf über 1000 °C.
  • 2. Der Stahl wird nun sehr schnell auf unter 800 °C und anschließend langsam auf Raumtemperatur runtergekühlt.
  • 3. Das Eishärten bewirkt weitere Umwandlungsvorgänge im Stahl, welche Härte, Verschleißverhalten und Korrosionsbeständigkeit weiter verbessern. Zudem wird in diesem Vorgang die Stahlstruktur optimiert.
  • 4. Durch das Anlassen wird die Molekularstruktur harmonisiert und Spannung aus dem Material genommen. Das schafft eine besondere Flexibilität, gibt Sicherheit im Gebrauch und verhindert Klingenbruch.

Das Ergebnis:

  •  Hohe Härte
  •  Große Elastizität
  •  Sehr gute Korrosionsbeständigkeit

 

 

CRYODUR®

Für Mehrlagenstahl mit einer Härte von 60 HRC und mehr hat ZWILLING das Härteverfahren optimiert. Die Härtetemperaturen werden den Stahleigenschaften fein angepasst.
Das Härten findet in einem hochmodernen Vakuumofen statt, der präzise Temperaturkontrolle erlaubt und die negative Oxidation ausschließt. Die Klingen werden sekundenschnell auf Raumtemperatur abgeschreckt. Die Klingen werden durch Tieftemperatur unterkühlt und gehärtet. Entsprechend den Stahleigenschaften kommen verschiedene Anlasstemperaturen zum Einsatz.

Das Ergebnis:

  • Beste und langanhaltende Härte
  • Beste Schneidleistung (Anfangsschärfe, Schnitthaltigkeit)
  • Beste Korrosionbeständigkeit und Klingenflexibilität

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